Traditionen schmecken manchmal nach „Meer“

Traditionen haben manchmal den Charakter „altbacken“ und angestaubt zu sein. Traditionen können aber auch ein herrliches, wiederkehrendes Ritual sein. Und sie können lecker sein. Zumindest, wenn WIR unserer Tradition folgen und unsere Chorprobe am Rosenmontag mit Matjes und Pellkartoffeln abschließen. Dafür wurde uns vom Tränkenfestverein die Kulturscheune zur Verfügung gestellt (Herzlichen Dank). Und so konnten wir es uns im rustikalen Ambiente – nachdem wir ganz passend an einem Seemannslied gearbeitet haben – richtig schmecken lassen.

In Eigenregie wurden von unseren Sängerinnen Kartoffeln gekocht und gepellt, vorbereitete grüne Soße und Schmandsoße für den Fisch mitgebracht. Und auch wenn letzterer nur gekauft und nicht auch noch von uns gefangen worden war, war dieser Abschluss der Probe eine geschmackliche Anlehnung an das harte Leben der Seemänner, von denen wir eine Stunde vorher noch gesungen hatten. Glücklicherweise sind wir Sängerinnen und Sänger nicht Sturm und Wellen ausgesetzt und können dennoch das Ergebnis der Mühen genießen und ein paar herrliche Stunden miteinander verbringen.

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