„Es war ja soooo schön“ …

„Ach, was war das heute toll“, so oder ähnlich war das Resümee, das wir nach fast 4 Stunden Programm (!) durch die Gäste erhielten. Und sie hatten recht. Es WAR ein toller Abend – vom ersten Ton bis zum Schlussakkord.

Der Saal war geschmückt, die Gastchöre und die Zuschauer eingetroffen, das gekühlte Bier war angezapt und die Snacks standen in der Küche bereit. Alles war vorbereitet, sodass wir mit „Auf uns“ den Abend beginnen konnten. Frank führte mit gewohnter Souveränität durch das Programm, das gar kein Ende nehmen wollte und trotzdem so kurzweilig und unterhaltsam war, dass die Zeit im Flug verging. Die Beiträge mischten sich, die Chöre wechselten sich immer wieder ab und überzeugten so mit ihren unterschiedlichen Chorklangfarben, sodass keine Langeweile aufkommen konnte. (Das nachfolgende Programm ist nicht chronologisch, sondern thematisch beschrieben).

Natürlich hatten wir den „Brünsken Löwen“ dabei, der zu uns gehört wie wir zu Breuna. Neben den beiden wunderschönen Songs „Lean on me“ und „Stand by me“ standen aus einem Disneyfilm „Hakuna Matata“ und aus Sister Act „I will follow Him“ mit eindrucksvollem Solo auf dem Programm. Mit dem „Hallelujah“ von Leonard Cohen beendeten wir unsere offiziellen Liedbeiträge. Lediglich aus zeitlichen Gründen verzichteten wir – trotz wiederholter Aufforderungen – auf eine Zugabe. Wir sind sicher, dass wir sie an anderer Stelle gerne nachholen können.

Der Projektchor Stammen begeisterte mit sehr modernen Liedern aus dem englischen und dem deutschen: So mischten sich Pinks „Just give me a reason“ mit Helene Fischers „Ich will immer wieder“ , die neue deutsche Welle „Major Tom“ mit Oldies „Rama lama ding dong“ , Totos „Africa“ mit „Applaus, Applaus“ der Sportfreunde Stiller. Natürlich kamen die 22 Sängerinnen und Sänger nicht ohne Zugabe „Skandal im Sperrbezirk“ von der Bühne.

Die Living Voices aus Bründersen, die gerade mal mit der halben Besetzung antreten konnten, hatten mit „Holy“ und „This little light of mine“ zwei Gospel im Gepäck. Auch sie zeigten sich mit „Alles nur geklaut“ von den Prinzen sehr modern und überzeugten mit der Zugabe, dem humorvollen „Gasthaus-Kanon“ .

Zum Schluss kamen spontan alle Chorsängerinnen und -sänger zum ungeprobten „Oh happy day“ auf die Bühne und ließen den bekannten Gospelsong aus über 60 Stimmen erklingen.

Das erste Geschenk brachte der Posaunenchor Breuna schon im 1. Teil des Abends. Gleich zwei Lieder aus Filmen wurden vorgetragen:  „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ und ein Medley aus dem Film „Fluch der Karibik“ . Bei Bette Midlers „The Rose“ bekamen die Sängerinnen und Sänger eine Rose überreicht – eine Geste, die viele sehr berührte. Auf Wunsch des Publikums wurde auch hier eine Zugabe und zwar eine spezielle gefordert, „Steigerlied“ – dem Wunsch wurde natürlich entsprochen.

Der erste Teil endete mit dem Zeigen des im Frühjahr produzierten kleinen Spots „Und wo singst du?„, mit dem wir für Chormusik werben. Da wir keinen Eintritt für den Abend nahmen, konnten wir die Zuschauer auf diesem Weg auf das Projekt hinweisen und um finanzielle Unterstützung = Spenden bitten. In der Pause gab es genügend Zeit, um den köstlichen Speckkuchen, heiße Metzgerbockwurst oder Butterbrezeln zu genießen. Die Küche war auf alles vorbereitet und konnte alle hungrigen Mägen sättigen.

Nach der Pause die Geschenke

Mein Chor. eröffnete natürlich auch nach der Pause den zweiten Teil, wir hatten Monty Pytons „Holzfällersong“ vorbereitet, der von ganz normalen Männern handelt, die ihre Arbeit im Wald verrichten, aber in Stöckelschuh und Wonderbra gerne ein Mädchen wären – ganz wie der Herr Papa.

Einige Breunaer Vereine waren unseren Wünschen nachgekommen und hatten ein „musikalisches Geschenk“ vorbereitet. Wir können uns vorstellen, dass das bei so manchem mehr als eine schlaflose Nacht bereitet hat. Singen? In der Öffentlichkeit? Als Laie?

Deshalb hatten wir ja nichts vorgeschrieben – nicht nur singen wäre möglich gewesen, auch eine Show per Playback, Tanzen, eine Karnevals-Show … aber zu unserer Überraschung wurde in beiden Vorträgen tatsächlich „live gesungen“.

Abgesandte der Feuerwehr und das halbe Kirmesteam standen als 40 – Mann (und Frau) -Chor auf der Bühne, um 2 Lieder zu schmettern: „Böhmischer Traum“ und „Lore, Lore, Lore“ – hier war Kirmesfeeling zu spüren. Ein Vorbote für den späteren Abend?

Der Tränkenfestverein und der Sportverein sangen zu sechst ganz mutig „Ein Breunalied„. Außerdem hatten sie eine tolle, kleine, unterhaltsame Show vorbereitet, die zeigte, was wir Sänger in den beiden Vereinen erleben würden. Sportliches? Logisch. Spaßiges? Definitiv. Aber nicht umsonst sind wir MEIN CHOR., denn so gesungen wird eben nur bei uns. Und dabei bleiben wir.

Kirmes im Oktober

Am „dritten Teil“ des Abends war dann feiern angesagt. „Christoph Knatz„, der sein Akkordeon mitgebracht hatte, heizte den Saal mächtig ein. Es gab wohl nichts, was er nicht spielen konnte. Es dauerte nicht lang, bis der kleine Saal tobte und sich Kirmesfeeling mitten im Oktober einstellte. Unsere „Jukebox“ war grandios und wurde erst gegen 1:30 Uhr in seinen wohlverdienten Feierabend entlassen.

Es war einfach nur ein gelunger Abend, eine wahre Party, die für jeden Gast, für jung und alt etwas zu bieten hatte. Wir freuen uns schon auf den nächsten „Anlass“ und hoffen, dass wir wieder vielebekannte Gesichter unter dem Publikum haben werden … und vielleicht sogar die ein oder andere Stimme in unserem Chor?

4 Antworten
  1. Marion
    Marion says:

    Hallo Hallo zusammen
    Es war ein soooo schööööööööööööner Abend mit ganz viel Publikum und Applaus. Der Abend war vor allem durch die tolle Organisation und die vielen fleißigen Helfer super gelungen. Ein großes Dankeschön nochmal an alle. Freue mich schon auf den nächsten Einsatz im Dezember. …
    GLG M.

    Antworten
  2. Andreas
    Andreas says:

    Hallo Mein Chor, hallo Breuna,
    wir sind der Meinung: „Das war spitze!!!“.
    Es war eine super Geburtstagsfeier. Ein buntes Programm, sehr gute Liedvorträge und eine geniale Stimmung. Wir hatten soviel Freude und sind sehr dankbar, dass wir dabei sein durften.
    Eure Freunde/innen vom Projektchor Stammen

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