Der fulminante Abend beginnt

Pünktlich 18:00 Uhr öffneten sich am letzten Oktobersamstag die Türen im Dorfgemeinschaftshaus in Breuna. Endlich: „Brünsker Abend“ und „MEIN CHOR. macht Theater“. Im Foyer schlängelte sich bereits eine Menschenschlange an der Garderobenfrau vorbei. Die kam gar nicht zum Stricken, hatte alle Hände voll zu tun und beruhigte die Wartenden mit einem Gläschen Sekt oder Wein. Es dauert eben, bis ca 180 Leute ihren Platz gefunden haben.

Und dann ging’s los: Vorhang auf – Bühne frei! Eine kunterbunte dreistündige Generalprobe für ein fiktives Bühnenprogramm nahm ihren Lauf. Ein Programm, das zukünftig in den Hotels der Großgemeinde Breuna gestartet werden soll. 😉 Regisseur und Moderator hatten ihre liebe Mühe, die Horde im Zaum zu halten – Gott sei Dank konnten für diese Posten die hervorragenden Pfarrer Wischnath und Pothmann gewonnen werden. Zu allem Überfluss kam auch noch das außerordentlich vorwitzige Ehepaar Hermine und Wolfgang (Sven Poschmann & Stefan Raabe) zu spät, das sich bis zum Schluss mit diversen Kommentaren nicht zurückhalten konnte und die ganze Angelegenheit für die Moderatoren sehr erschwerte.

MEIN CHOR begeisterte dabei mit den Vorträgen von Butterfly, Im Wagen vor mir (teilweise auf Platt), Santa Lucia  bis hin zu Cordula Grün, Ring of fire, It’s raining men und der Fußballhymne überhaupt: You’ll Never Walk Alone.

Solisten, Duos, Männer- und Frauengruppen gaben mit Arien, Schlagern und internationalen Hits ihr Können zum Besten. Das Publikum hatte Spaß an den kreuz und quer durch alle Musikrichtungen dargebotenen Vorträgen: New York-New York, Ich will Musik, Auf der Reeperbahn, Strahlender Mond, Hulapalu und Time To Say Goodbye. Ein einheimischer „Gast-Määkens-Chor“ hatte sich Sportfreunde Stillers „Das Kompliment“ mitgebracht, welches sie für eine der zahlreichen kirchlichen Trauungen des letzten Jahres in Breuna einstudiert hatten –  und ein Auftritt war einfach zu wenig, wie das begeisterte Publikum bescheinigte. Auch die Määkens möchten – verdient – am Bühnenprogramm zukünftig teilnehmen.

Zwischen den musikalischen Vorträgen gab es immer wieder Sketche, zwei Sängerinnen hatten eine zweideutige Begegnung mit einem polnischen Indianer, der Regisseur veranlasste zu Beginn ein „Datenschutz-Bild“ mit den Zuschauern – alle hatten eine Einkaufstüte auf dem Kopf (sie hatten ja keine Einwilligungserklärung zur Veröffentlichung abgegeben!) –, eine Zauberschau mit Hindernissen ließ den Saal staunen, ein Seniörchen-Chörchen schüttelte seinen Speck und präsentierte ein „Jauche/Gülle-Lied“ und das legendäre CHOR-Männerballett tanzte sich in die Herzen der Zuschauer.

Und es gab einen besonderen „Act“. Alle Chormitglieder sangen als Abschluss einzeln, zu zweit oder in Gruppen in kurzen Beiträgen eine Karaoke – begleitet von Christoph Knatz am Akkordeon, der auch viele der an diesem Abend vorgetragenen Beiträge am Klavier begleitet hatte.

Und dann das außergewöhnliche FINALE

Mit Melodien wie Servus –  Gruezi und Hallo, Rote Lippen soll man küssen, Heute hier-morgen dort, Zwei kleine Italiener, Sugar Baby Love, Warum hab ICH nicht Nein gesagt, Herzbeben, Lass uns leben, Schlenken Silo (nach Mendocino), Ich will keine Schokolade wurde eindrucksvoll dargestellt, dass jeder in MEIN(em) CHOR mitsingen kann. Egal ob „Mitsänger“ oder ausgebildeter Sänger – gefragt ist Flexibilität und Freude  am gemeinsamen Singen und Leben in einem Chor. Und ein klein wenig „Verrücktheit“ kann bei uns auch nicht schaden 😉

Die MEIN CHOR-Chorleiterinnen Ronja Reinhard und Yvonne Schmidt-Volkwein betonten dieses Ziel mit dem letzten Karaoke-Beitrag  Ein Freund, ein guter Freund, der auf MEIN CHOR umgemünzt wurde. „Ein Chor, so wie MEIN CHOR, das ist das Schönste was es gibt auf der Welt.“

Kommentar der Zuschauer: „Was für ein Abend“!

1 Antwort
  1. Ronja
    Ronja says:

    Es war wieder mal ein so gelungener Abend. All die Vorbereitung, die viele Arbeit und jetzt ist schon wieder alles vorbei. Ich freue mich, dass wir so gut angekommen sind und unseren Besuchern einen fantastischen Abend bereiten konnten. Es war super!

    #mega #hammerkonzert #brünskerabend

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

Möchtest Du an der Diskussion teilnehmen?
Jetzt mitwirken!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.